En fængselslejr

fra 2. verdenskrig

 

En fængselslejr

fra 2. verdenskrig
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Öffnungszeiten

Dienstag – Freitag: 9-16 Wochenenden im Februar,
März und November: 10-15
Uhr Andere Wochenenden und Feiertage: 10-17 Uhr
18.-10. Juni August: Alle Tage der Woche 10-17

Im Dezember und Januar geschlossen

Zulassung

Tageskarte Erwachsene DKK 60
1 Kind + 1 Erwachsener
DKK 50
Kinder unter 18 Jahren frei Jahreskarte + 1 Begleiter DKK 175

Museum des Frøslev-Lagers – Nationalmuseum

Besuchen Sie das Museum des Frøslev-Lagers, um eine lehrreiche Reise durch die Geschichte Dänemarks zu unternehmen. Sie können unterschiedliche Ausstellungen besuchen, die das Leben der Gefangenen im Lager während des 2. Weltkriegs und danach schildern. Das Museum des Frøslev-Lagers gehört zum dänischen Nationalmuseum.

Ausstellungen: Häftlingsbaracken und Wachturm

Das Museum des Frøslev-Lagers gehört zum dänischen Nationalmuseum. Im Museum des Frøslev-Lagers können Sie die drei Ausstellungsgebäude besuchen, über die das Museum verfügt.

Schauen Sie beim Hauptwachturm und der ehemaligen Häftlingsbaracke H4 vorbei, um sich davon ein Bild zu machen, wie die Gefangenen von 1944-1945 im Frøslev-Lager lebten. Ein Teil der Räumlichkeiten ist unverändert und vermittelt ein authentisches Bild des Lagers in diesem Zeitraum. In anderen Räumen sind Ausstellungen zu sehen, die die deutsche Überwachung des Lagers illustrieren. Sie bieten auch einen Einblick in den Alltag der Gefangenen – sowohl mit Deportationen in die deutschen Konzentrationslager als auch die Evakuierung mit den sogenannten Weißen Bussen, die vom schwedischen Roten Kreuz eingesetzt wurden. Gegen Ende des 2. Weltkriegs wurden mit den Weißen Bussen mehrere tausend KZ-Häftlinge aus den deutschen Konzentrationslagern ins neutrale Schweden gebracht. Das Gebiet um Padborg und Kruså und das Frøslev-Lager waren bei dieser groß angelegten Evakuierung wichtige Knotenpunkte.

In der Baracke H6 bekommen Sie einen interessanten Einblick in das Fårhus-Lager in der Nachkriegszeit von 1945-1949. Bei der Ausstellung steht vor allem die deutsche Minderheit in Südjütland im Mittelpunkt, die von den Verurteilungen nach dem 2. Weltkrieg schwer getroffen wurde.

1945-1949: 5.000 Gefangene

Sie wundern sich vielleicht darüber, dass das Lager nach dem 2. Weltkrieg noch genutzt wurde? Zu diesem Zeitpunkt wurde der Name des Lagers in Fårhus-Lager geändert. Vom Mai 1945 bis in den Herbst 1949 hinein fungierte das Lager als Internierungs- und Straflager im Rahmen der Verurteilungen nach dem 2. Weltkrieg. In den viereinhalb Jahren waren für kürzere oder längere Zeit mehr als 5.000 Personen im Fårhus-Lager inhaftiert. Das Fårhus-Lager war das größte Lager der sogenannten „besonderen Straflager für Landesverräter“ in Dänemark.

1944-1945: 12.000 Gefangene

Wussten Sie, dass das Frøslev-Lager 1944 während der deutschen Besatzung als deutsches Internierungslager gebaut wurde? Mehrere tausend Dänen waren von der deutschen Sicherheitspolizei im Lager gefangen. Das Lager existierte 9 Monate. Während dieser Zeit passierten etwa 12.000 Gefangene das Frøslev-Lager. Das Lager wurde gebaut, um die Deportation von Dänen in die deutschen Konzentrationslager zu vermeiden. Aber entgegen aller Vereinbarungen wurden ca. 1.600 Gefangene aus Frøslev trotzdem in die grauenvollen deutschen Konzentrationslager weitergeschickt. 

Das Frøslev-Lager nimmt im europäischen Zusammenhang eine Sonderrolle ein. Die Deutschen hatten akzeptiert, dass die dänische Haftbehörde für die Verpflegung der Häftlinge zuständig war. Deshalb waren Hunger, Krankheit, Gewalt, Demütigungen und Mord im Frøslev-Lager so gut wie nicht an der Tagesordnung – im Gegensatz zu anderen Lagern in Deutschland.

Adresse:

Lejrvejen 83 – 6330 Padborg

Webseite:

www.natmus.dk